Auch wenn die kühleren Temperaturen dazu verleiten, sich in eine Decke einzukuscheln und Winterschlaf zu halten, wirst du bei diesen hundefreundlichen Winteraktivitäten froh sein, dass du dich bewegt hast.

Nachdem der Weihnachtsbaum und der Hunde-Adventskalender abgebaut wurde und du dich auf die kühlen, dunklen Wochen des Winters eingestellt hast, fragst du dich vielleicht: Was nun?

Keine Sorge – die folgenden lustigen Aktivitäten sollten dir und deinem Hund helfen, bis zum Frühling durchzuhalten.

 

Geht nach draußen: Hundefreundliche Outdoor-Aktivitäten bei kaltem Wetter

Der Frühling und der Herbst mögen die besten Jahreszeiten sein, um mit dem Hund Zeit in der Natur zu verbringen. Aber auch der Winter bietet eine Fülle von Abenteuern. Das ganze Jahr über aktiv zu sein ist sehr wichtig für die Gesundheit deines Hundes. Außerdem ist Bewegung ein super Ventil für aufgestaute Energie, die sich sonst in destruktivem Verhalten äußern könnte.

Hinweis: Wir befinden uns in einem La-Niña-Winter, was bedeutet, dass es je nach Wohnort nasser und kälter als normal werden könnte. Wenn dein Hund nicht für solche Bedingungen ausgelegt ist, sorge am besten für angemessenen Schutz wie zum Beispiel Füßlinge und/ oder einen warmen Hundemantel. Bedenke auch, dass Hunde mit Gelenkproblemen die niedrigen Temperaturen möglicherweise nicht mögen.

Wie bei jeder neuen Aktivität solltest du deinen Tierarzt konsultieren, wenn Du Bedenken hast.

 

Geht wandern.

Ist dein Hund ein Australian Shepherd, ein Labrador oder eine andere aktive Rasse? Das Winterwetter wird ihn wahrscheinlich nicht bremsen. Vielmehr wird er trotz der kalten Temperaturen seinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen wollen, z. B. Wandern gehen.

Abhängig vom Standort könnte dies regelmäßige Wanderungen oder Schneeschuhwanderungen bedeuten. Wenn ihr Euch auf vereisten Straßen aufhaltet, sollten die Pfoten des Hundes nach dem Abenteuer jedoch unbedingt gereinigt werden. (Enteisungschemikalien können giftig sein und Streusalz macht das Ballenhorn rissig und spröde). Alternativ kannst du deinen Hund mit Füßlingen/ Hundeschuhen ausstatten, die seine Pfoten ebenfalls vor Kälte, scharfen Gegenständen und Tausalz schützen.

Hinweis: Es ist generell eine gute Angewohnheit, die Pfotenballen nach dem Betreten des Hauses auf Reizungen, Verletzungen und Verfilzungen zwischen den Zehen zu untersuchen (insbesondere bei nordischen Rassen wie Huskies und Malamutes). Und denke daran, dass trockenes, kaltes Wetter oder häufige Änderungen der Luftfeuchtigkeit die Haut deines Lieblings reizen können. Der Betrieb eines Luftbefeuchters im Haus kann dabei helfen. Solltest du deinen Hund öfters baden, kann die Häufigkeit des Badens im Winter reduziert werden, um die natürlichen Fette des Fells zu erhalten. Achte außerdem auf trockene oder rissige Nasenspiegel (hier helfen z.B. eine fettende Lippenpflege, eine Dexpanthenol-haltige Salbe oder auch eine spezielle Salbe für die Hundenase, die 3 Mal am Tag aufgetragen wird).

Neuer Trend: Skijöring.

Wenn die Vorfahren deines Hundes Huskies, Malamutes oder andere Schlittenhunde waren – oder er es einfach liebt, an der Leine zu ziehen, könnte diese neue Winteraktivität für Euch beide ein Riesenspaß sein (vorausgesetzt, es liegt genügend Schnee).

Skijöring ist eine Form des Mushing, also des hundebetriebenen Transports. Im Grunde zieht dein Hund dich, während Du auf Skiern stehst. Klingt fantastisch, oder? Und wenn Ihr euch als besonders geschickt in dieser neuen Sportart erweist, könnt Ihr sogar Profi werden, denn es gibt auf der ganzen Welt Skijöring-Wettkämpfe.

Du benötigst in jedem Fall eine spezielle Ausrüstung, wie z. B. ein Skikjöring-Geschirr für den Hund und eine schnell lösbare Bungee-Leine. Dein Hund sollte auch gut auf verbale Kommandos reagieren und sich damit lenken lassen – insbesondere das Kommando „Stopp“ ist extrem wichtig. Andernfalls kann es passieren, dass Du auf Skiern gegen einen Baum fährst, während Dein Hund einem Eichhörnchen hinterherjagt.

Denke auch bei Kälte daran, genug Wasser für Deinen Hund mitzunehmen und obligatorische Pausen einzulegen. Manche Rassen halten nicht an, um sich auszuruhen, wenn sie nicht dazu gezwungen werden.

Bleibt drinnen: Wie du deinen Hund zu Hause unterhalten kannst

Wenn du oder dein Hund es vorziehen, drinnen zu bleiben, wenn die Temperaturen sinken, gibt es immer noch viele Möglichkeiten, die Bindung zu deinem Hund zu stärken und für Abwechslung zu sorgen.

Frischt Euer Training auf.

Gerade eine solche Situation ist ein guter Zeitpunkt, die alten Klassiker wie „Komm“, „Sitz“, „Bleib“ und „Lass das“ aufzufrischen. Aber warum gehst Du in diesem Winter nicht einen Schritt weiter und bringst Deinem Liebling mal etwas Neues bei, wie z. B. „links“ (gegen den Uhrzeigersinn drehen) oder „Pfote geben“?

Falls du die Trainingszeit als Workout nutzen möchtest, lass deinen Hund mehrere „Hunde-Liegestütze“ machen, indem Du ihm befiehlst, sich zwischen den Positionen Stehen, Sitzen und Liegen zu bewegen.

Versuchet auch mal Spiele und Puzzles.

Wenn es darum geht, mit deinem Hund zu Hause zu spielen, sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Hier sind ein paar Vorschläge, um Deine Kreativität anzuregen:

Schnitzeljagd / Nasenarbeit: Hunde neigen dazu, diese Sportart zu dominieren, aber jeder Hund kann lernen, damit umzugehen. Verstecke das Futter deines Hundes im ganzen Haus – oder sogar in Schuhkartons, um die Essenszeit zu einer spannenden (und, seien wir ehrlich, unterhaltsamen) Aufgabe zu machen.

Denkspielzeug: Hast du einen Hund mit einem hohen IQ? Teste einmal, wie lange er braucht, um ein Leckerli-Rätsel zu lösen. Rätselspiele kannst du z.B. in unserem Online-Shop finden oder selbst basteln.

Hindernis-Parcours: Intelligente und sportliche Hunde werden diese Variante lieben. Stelle Kartons, Hocker und andere Haushaltsgegenstände im Wohnzimmer auf und locke Deinen Hund über die Hindernisse, um Körper und Geist zu trainieren.

 

Wir wünschen Euch einen schönen und gesunden Winter.

Aufgrund von COVID-19 werden manche Aktivitäten mit Hund in diesem Winter vielleicht eingeschränkt sein und die Situation wird dadurch nicht einfacher. Aber wir hoffen, dass dieser Beitrag ein paar Inspirationen geben konnte, wie du die kälteren Monaten mit deinem Hund überbrücken kannst!